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Frage Zündanlagen - Stand 2009
- Jochen SM-13
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Re: Subject
12 März 2009 12:25
Wieder zurück von Merak zu "Standard-SM":
ich finde es gut, dass Du so einen Zündanlagen-Übersichtsthread aufgemacht hast, Achim. Gelegentlich muss ich auch mal über meine Originalzündung nachdenken.
Was kostet denn eine Lumenition- oder Thor-Zündung in einbaufertigem Zustand, weiss das jemand aktuell?
Und die "Bussmann-Zündung" interessiert mich natürlich (n=1?)
Gruss, Jochen
ich finde es gut, dass Du so einen Zündanlagen-Übersichtsthread aufgemacht hast, Achim. Gelegentlich muss ich auch mal über meine Originalzündung nachdenken.
Was kostet denn eine Lumenition- oder Thor-Zündung in einbaufertigem Zustand, weiss das jemand aktuell?
Und die "Bussmann-Zündung" interessiert mich natürlich (n=1?)
Gruss, Jochen
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- Andy
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Re: Subject
10 März 2009 15:50
Also Carsten,
soo ganz einfach war es aber nicht, die BOSCH Merak Zündanlage (vom 3L Merak) auf den SM 3Liter BW einzustellen. Es scheinen nicht völlig die gleichen Werte zu sein, aber es ging mit minimalen Kompromissen recht gut am Ende.
Andreas
soo ganz einfach war es aber nicht, die BOSCH Merak Zündanlage (vom 3L Merak) auf den SM 3Liter BW einzustellen. Es scheinen nicht völlig die gleichen Werte zu sein, aber es ging mit minimalen Kompromissen recht gut am Ende.
Andreas
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- Matthias Schulze
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Re: Subject
10 März 2009 14:43Ich auch. Und neue Verteilerfinger gibt´s beim Club. Außerdem bleiben bei der Lumenition die beiden Zündspulen erhalten. Wenn eine fehlt, sieht der Motorraum irgendwie entstellt aus, zumindest nach meinem Geschmack.Andy postete
Ach- ich bleib bei meiner LUMI, alles andere soll sich erstmal 20 Jahre bewähren.
Andreas
Wer sich an den beiden Steuergeräten stört, kann selbige ja, wie von Andreas praktiziert, an einem Blechwinkel seitlich im Kotflügel hängend anbringen.
Matthias
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- Carsten
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Re: Subject
08 März 2009 22:27
Der SS hat soweit ich weiss die gleiche Kurve wie der SM 3.0. Der Verteiler ist ein ganz normaler SM- Verteiler (S.02- Kurve), jedenfalls der von dem hier liegenden SS- Motor ist so einer.
Demnach geht da alles rein, was dreht.
Ich halte aufgrund meiner eigenen Erfahrungen die 123 für nicht so gut am SS, weil die bei mir schon mit der höheren Verdichtung Probleme hat. Keine Ahnung, wie das im SS läuft. Brodie sagte beim Abendessen damals auch eher nein zur 123 in getunten C114- Versionen.
Carsten
Demnach geht da alles rein, was dreht.
Ich halte aufgrund meiner eigenen Erfahrungen die 123 für nicht so gut am SS, weil die bei mir schon mit der höheren Verdichtung Probleme hat. Keine Ahnung, wie das im SS läuft. Brodie sagte beim Abendessen damals auch eher nein zur 123 in getunten C114- Versionen.
Carsten
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- Andy
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Re: Subject
08 März 2009 22:26
Ach- ich bleib bei meiner LUMI, alles andere soll sich erstmal 20 Jahre bewähren.
Andreas
Andreas
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- Achim
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Re: Subject
08 März 2009 22:02Laut Homepage 123 passt eine Einstellung auch für den 3,0 Merak "all European Versions"MaTHias postete
Gibt es neben der originalen BOSCH Variante etwas, was auch einen Merak-SS Motor bedienen kann? Sind die Z�ndzeitpunkte / Kurven anders als 3,0 SM/Merak?
Kann das die 123? Oder wer/was?
M.
www.123ignition.nl/downloads/manuals/
dann: 123sm de.pdf
...kannst meine gerne mal ausprobieren:(, brauchst aber noch eine Hochleistungs (flamethrower) coil, meine habe ich für die Bussmann Zündung dringelassen.
Viel Erfolg
Achim
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- MaTHias
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Re: Subject
08 März 2009 21:31
Gibt es neben der originalen BOSCH Variante etwas, was auch einen Merak-SS Motor bedienen kann? Sind die Zündzeitpunkte / Kurven anders als 3,0 SM/Merak?
Kann das die 123? Oder wer/was?
M.
Kann das die 123? Oder wer/was?
M.
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- P.Biehl
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Re: Subject
08 März 2009 21:15
Thor-Zündung nicht vergessen: Neueste Variante der Lumenition, von Bob Steward erhältlich. Hat kleinere, also besser versteckbare, Elektronikbausteine als die Lumenition, hat eine verstärkte Elektronik und kann somit die Zündspulen ohne Vorwiderstand und sogar die Hochvoltspulen à la CX ansteuern ohne durchzubrennen.
Meine Bedenken: Halten Verteilerfinger und Rotorkappe den stärkeren Funken aus ohne wegzubruzzeln und ohne daß die Funken unkontrolliert woanders hin hüpfen?
Meine Lösung: Trotzdem mit Vorwiderstand betreiben. Es klappt bisher problemlos und es funzt richtig.
PS zur Fessler Zündung: Da kann man aus jedem Mitt-80-er Auto das Transistorzündmodul blind vom Schrottplatz hernehmen und zwei davon einbauen. Dann hat man Fessler für Umme.
Meine Bedenken: Halten Verteilerfinger und Rotorkappe den stärkeren Funken aus ohne wegzubruzzeln und ohne daß die Funken unkontrolliert woanders hin hüpfen?
Meine Lösung: Trotzdem mit Vorwiderstand betreiben. Es klappt bisher problemlos und es funzt richtig.
PS zur Fessler Zündung: Da kann man aus jedem Mitt-80-er Auto das Transistorzündmodul blind vom Schrottplatz hernehmen und zwei davon einbauen. Dann hat man Fessler für Umme.
Grüße!
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- Achim
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08 März 2009 20:48
Die Zündung - Stand 2009
Prinzip: Die Originalzündung des SM besteht aus zwei getrennten Zündkreisen, welche über einen gemeinsamen Verteiler auf die jeweiligen Zylinder verteilt werden. Dies ermöglicht für jede einzelne Zündspule gleichmäßge 120° Abstände zwischen den Zündungen und somit einen jeweils optimalen Spannungsaufbau in der Spule vor der Zündung. Zum Zeitpunkt der Konstruktion hatte man wohl Bedenken, das eine Spule mit kürzeren Zündabständen überlastet wäre.
Dies liegt in der Tatsache begründet, das, legt man die gesamte Zündfolge auf eine Spule, die Abstände nicht etwa jeweils 60°, sondern jeweils 45° und 75° betragen. Der kleine Abstand kann bei höheren Drehzahlen zu abfallender Zündspannung führen.
Wen das Prinzip genauer Interessiert:
home.off-road.com/~merls_garage/oddfire.html
Das Problem:
Sämtliche Verschleißteile der Zündung (Kontaktkassette, Finger, Kappe) sind nicht mehr erhältlich.
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass z.B. die an sich sehr wartungsfreundliche Kassette alle 10000 km gewechselt werden sollte, dürften sich diese in den meisten Sm´s weit jenseits der offiziellen Wartungsintervalle bewegen.
Lösungen, die mit alten Verschleisskomponenten arbeiten:
1. Fessler Zündung:
Verwendet: alle Verschleißkomponenten. Transistorzündung, welche die Kontaktkassette vor Kontaktabbrand schützt, indem die Kontakte nur noch einen Steuerstrom schalten, welcher dann über die Transistoren die Zünspannung an den Spulen steuert. Nettes Feature: LED´s zum einstellen Zündzeitpunkts.
Einbau: unschwierig, recht preiswert und noch erhältlich: www.fessler.biz
2. Lumenition Zündung:
Verwendet: Kappe und Finger. Optoelektronisches System welches die Kontaktkassette durch zwei Lichtschrankensysteme ersetzt, welche dann ähnlich der Fessler-Zündung über zwei Steuerboxen die Zündspulen ansteuert. Vorteil: Kein mechanischer Verschleiß bei den Kontaktläufern auf den Steuernocken wie bei der Originalkassette.
Einbau: unschwierig, nicht ganz preiswert und noch erhältlich: www.newtronic.co.uk
3. Jaeger Zündung:
Kenne ich leider nicht, ist aber auch nicht mehr erhältlich
Lösungen, die alternative Verschleisskomponenten verwenden
Die Verschleisskomponenten sind hier immer Kappe und Finger, die Kappe ist unter anderem die des in großen Stückzahlen produzierten "Euro-Motors" (Peugeot, Renault, Volvo, PRV-Motor), ein gekürzter 90° 8-Zylinder mit den Zündabständen 45°/75°, welche sich dann so auch auf der Verteilerkappe finden
4. Bussmann Zündung:
Eine Adapterplatte für die Kappe und als Träger des Impulsgebers. Ein Geber mit den Impulsmagneten im entsprechenden Zündungsabstand. Magnetgesteuertes Zündmodul von Pertronix. Einwandfreie Funktion. Unschwierig auf Original rückzurüsten. Drehzahlmesser muß mit Elektronikbauteil an Einzelzündspule adaptiert werden.
Einbau: Unschwierig, kleinere Detailanpassungen. preiswert, Leider nicht mehr erhätlich
leicht modifizierte (Halterungen) PRV Kappe
Träger des Zündmoduls (liegt darunter, nächstes Bild) mit neuem Finger
Trägerplatte von unten mit Impulssensor, Geberscheibe mit den gut erkennbaren unterschiedlichen (45°/75°) Impulsabständen
5. 1-2-3 Zündung:
Ganz neuer Verteiler mit elektronischer Zündverstellung, Spark balancing, etc., auch Impulse für IE. Tolle Idee mit funktionellen Problemen: Bei mir Zündaussetzer über 5000 U/min, in anderen Foren liest man von mangelnder thermischer Stabilität der elektronischen Bauteile (nur bis 85°C)
Einbau: machbar, wäre preiswert, wenn es funktionierte. Auch nicht mehr erhältlich.
Diese Zusammenfassung gibt meine persönlichen Eindrücke wieder, mit 1., 2. (Prinzip), 4. und 5. habe ich persönliche Erfahrungen.
Mein Resumee:
Das meines Ermessens intelligenteste Modell ist die Bussmann Zündung. Die wenigen Teile sind unkompliziert zu fertigen, der Geber ist millionenfach bewährte Großserientechnik, der verbleibende Originalverteiler muß nicht modifiziert werden und kann jederzeit mit den Originalkomponenten rückgerüstet werden.
Die gute Nachricht: Carsten Bussmann wäre bei entsprechendem Interesse (>10) wohl bereit, nochmal eine Serie aufzulegen.
Nochmals vielen Dank an Carsten, der mir seine letzte Zündung überlassen hat.
Happy Day
Achim
Prinzip: Die Originalzündung des SM besteht aus zwei getrennten Zündkreisen, welche über einen gemeinsamen Verteiler auf die jeweiligen Zylinder verteilt werden. Dies ermöglicht für jede einzelne Zündspule gleichmäßge 120° Abstände zwischen den Zündungen und somit einen jeweils optimalen Spannungsaufbau in der Spule vor der Zündung. Zum Zeitpunkt der Konstruktion hatte man wohl Bedenken, das eine Spule mit kürzeren Zündabständen überlastet wäre.
Dies liegt in der Tatsache begründet, das, legt man die gesamte Zündfolge auf eine Spule, die Abstände nicht etwa jeweils 60°, sondern jeweils 45° und 75° betragen. Der kleine Abstand kann bei höheren Drehzahlen zu abfallender Zündspannung führen.
Wen das Prinzip genauer Interessiert:
home.off-road.com/~merls_garage/oddfire.html
Das Problem:
Sämtliche Verschleißteile der Zündung (Kontaktkassette, Finger, Kappe) sind nicht mehr erhältlich.
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass z.B. die an sich sehr wartungsfreundliche Kassette alle 10000 km gewechselt werden sollte, dürften sich diese in den meisten Sm´s weit jenseits der offiziellen Wartungsintervalle bewegen.
Lösungen, die mit alten Verschleisskomponenten arbeiten:
1. Fessler Zündung:
Verwendet: alle Verschleißkomponenten. Transistorzündung, welche die Kontaktkassette vor Kontaktabbrand schützt, indem die Kontakte nur noch einen Steuerstrom schalten, welcher dann über die Transistoren die Zünspannung an den Spulen steuert. Nettes Feature: LED´s zum einstellen Zündzeitpunkts.
Einbau: unschwierig, recht preiswert und noch erhältlich: www.fessler.biz
2. Lumenition Zündung:
Verwendet: Kappe und Finger. Optoelektronisches System welches die Kontaktkassette durch zwei Lichtschrankensysteme ersetzt, welche dann ähnlich der Fessler-Zündung über zwei Steuerboxen die Zündspulen ansteuert. Vorteil: Kein mechanischer Verschleiß bei den Kontaktläufern auf den Steuernocken wie bei der Originalkassette.
Einbau: unschwierig, nicht ganz preiswert und noch erhältlich: www.newtronic.co.uk
3. Jaeger Zündung:
Kenne ich leider nicht, ist aber auch nicht mehr erhältlich
Lösungen, die alternative Verschleisskomponenten verwenden
Die Verschleisskomponenten sind hier immer Kappe und Finger, die Kappe ist unter anderem die des in großen Stückzahlen produzierten "Euro-Motors" (Peugeot, Renault, Volvo, PRV-Motor), ein gekürzter 90° 8-Zylinder mit den Zündabständen 45°/75°, welche sich dann so auch auf der Verteilerkappe finden
4. Bussmann Zündung:
Eine Adapterplatte für die Kappe und als Träger des Impulsgebers. Ein Geber mit den Impulsmagneten im entsprechenden Zündungsabstand. Magnetgesteuertes Zündmodul von Pertronix. Einwandfreie Funktion. Unschwierig auf Original rückzurüsten. Drehzahlmesser muß mit Elektronikbauteil an Einzelzündspule adaptiert werden.
Einbau: Unschwierig, kleinere Detailanpassungen. preiswert, Leider nicht mehr erhätlich
leicht modifizierte (Halterungen) PRV Kappe
Träger des Zündmoduls (liegt darunter, nächstes Bild) mit neuem Finger
Trägerplatte von unten mit Impulssensor, Geberscheibe mit den gut erkennbaren unterschiedlichen (45°/75°) Impulsabständen
5. 1-2-3 Zündung:
Ganz neuer Verteiler mit elektronischer Zündverstellung, Spark balancing, etc., auch Impulse für IE. Tolle Idee mit funktionellen Problemen: Bei mir Zündaussetzer über 5000 U/min, in anderen Foren liest man von mangelnder thermischer Stabilität der elektronischen Bauteile (nur bis 85°C)
Einbau: machbar, wäre preiswert, wenn es funktionierte. Auch nicht mehr erhältlich.
Diese Zusammenfassung gibt meine persönlichen Eindrücke wieder, mit 1., 2. (Prinzip), 4. und 5. habe ich persönliche Erfahrungen.
Mein Resumee:
Das meines Ermessens intelligenteste Modell ist die Bussmann Zündung. Die wenigen Teile sind unkompliziert zu fertigen, der Geber ist millionenfach bewährte Großserientechnik, der verbleibende Originalverteiler muß nicht modifiziert werden und kann jederzeit mit den Originalkomponenten rückgerüstet werden.
Die gute Nachricht: Carsten Bussmann wäre bei entsprechendem Interesse (>10) wohl bereit, nochmal eine Serie aufzulegen.
Nochmals vielen Dank an Carsten, der mir seine letzte Zündung überlassen hat.
Happy Day
Achim
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